Eine Technick - Viele Möglichkeiten

Die Greenscreentechnik , auch “Green-Box-Technik” genannt, ist ein Verfahren in der Film- bzw. Fernsehtechnik, das es ermöglicht, Gegenstände oder Personen nachträglich vor einen Hintergrund zu setzen, der entweder eine reale Filmaufnahme (z.B. Landschaft) oder eine Computergrafik (z.B. Hintergrund bei Nachrichtensendungen) enthalten kann.

Der Darsteller wird vor einer gut ausgeleuchteten grünen Wand positioniert und abgefilmt. Später wird die Person „freigestellt“, d.h. der sichtbare und unsichtbare Bereich wird definiert. Diesen Vorgang bezeichnet man als Keying. So kann im nachhinein der freigestellte Vordergrundfilm (Darsteller) mit beliebigen Hintergrundbildern/filmen kombiniert werden.

Alternativ gibt es auch die Bluescreentechnik. Sie funktioniert nach dem selben Prinzip nur, wie der Name es schon vermuten läßt, mit einem blauen Hintergrund. Über die Frage, welche Farbe bessere Ergebnisse erziele, gibt es unterschiedliche Ansichten, so dass in der Filmindustrie mit beiden Farben gearbeitet wird. Grün und Blau hat man gewählt weil dies die Faben sind, welche sich am meisten von der Hautfarbe des Menschen absetzen.

Ein gutes Beispiel ist der Wetterbericht im Fernsehen. Der Meteorologe steht vor der grünen/blauen Wand und moderiert das Wetter. Später wird die animierte Wetterkarte als Hintergrund hinzugefügt. Greenscreenaufnahmen werden häufig auch für aufwendige bzw. gefährliche Stuntszenen verwendet. Kaum ein Kinofilm kommt mehr ohne Green-/ Bluescreentechnik aus.

Auch die Internetbranche verwendet zunehmend diese Technik. So werden Darsteller eingesetzt um Webseiten zu moderieren oder um gezielt auf Produkte aufmerksam zu machen.

Beispiel Simyo
Beispiel Yaoti

Für professionelle Green-/ Bluescreenaufnahmen gibt es einige Faktoren die zu beachten sind. Die Ausleuchtung der Darsteller ist weit schwieriger als anzunehmen. Das Licht sollte komplett gleichmäßig sein, jedoch ist darauf zu achten, dass das Bild nicht überbeleuchtet ist.

Ziel ist es, den Zuschauer der Illusion auszusetzen, die Aufnahmen sind wirklich zu dem Zeitpunkt an dem Ort entstanden. Das Keying spielt hierbei eine wichtige Rolle. Mittlerweile wird in fast jeder Videoschnittsofware ein Keying Funktion mitgeliefert. Man wählt die Farbe des Hintergrunds aus und weg ist er.

Ganz so einfach ist es dann meist doch nicht, denn auf das “Fein Tuning” kommt es an! Professionelle Software bietet eine Vielzahl von Einstellungsmöglichkeiten um ein sauberes und klares Ergebnis zu erzielen.

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1 Kommentar zu “Greenscreen :: Eine Technik mit Zukunft”

  1. am 06. Feb 2008 um 07:34Erik

    Im Grunde das selbe wie Bluescreen.
    Meiner Meinung nach keine großen Veränderung.

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