Keying

Unter Keying versteht man das Freistellen von Darstellern oder Objekten. Bei Green-/ Bluescreenaufnahmen wird spezielle Keying Software verwendet um den Hintergrund zu entfernen und später durch einen beliebigen zu ersetzen.

Viele Aufnahmen in der Film-/ Fernsehbranche werden nicht mehr in Studios mit aufwendigen und teuren Kulissen gedreht, sondern in einer Green/Bluebox.
Die Hintergrundkulisse wird im nachhinein hinzugefügt.

Mittlerweile gibt es eine Vielzahl von Programmen mit Keying Funktion. Fast jedes aktuelle Videoschnittprogramm ist mit einem solchen Tool ausgestattet. Professionelle Keyer wie Ultimatte, Keylight oder Primatte bieten viele Einstellungs- und Justierungsmöglichkeiten, um Unregelmässigkeiten im Hintergrund und am Darsteller auszugleichen.

Um ein perfektes Resultat zu erhalten ist meist sehr viel Zeit und Fingerspitzengefühl nötig. Es gibt keine pauschale Einstellung, die bei jeder Aufnahme Verwendung findet. Es gilt eine Mischung aus verschiedenen Einstellungsmöglichkeiten zu finden, die individuell auf verschiedene Darsteller, Hintergründe, Beleuchtungen abgestimmt werden muss.

Bei “schlechten” Bildaufnahmen hilft jedoch auch die beste Keyingsoftware nichts. Voraussetzung für einwandfreies Keying sind eine gut ausgeleuchtete grüne bzw. blaue Wand. Dabei gilt je intensiver und gleichmäßiger das Grün, desto besser die Aufnahme.

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2 Kommentare zu “Keying”

  1. am 12. Feb 2008 um 07:41Claudios

    Mit dem Einsatz von Blue- und Greenscreen können kostengünstig Filme gedreht werden.
    Keying ist eine super Möglichkeit reale Kulissen perfekt nachzustellen.

  2. am 07. Mai 2008 um 09:49Burkhard

    Ein guter Artikel zum Begriff “Keying”. Zwei Sachen hätte ich mir hier allerdings noch gewünscht: eine kurze Erklärung des begriffes (Freistellen -> “Ausschneiden”) und vielleicht die Erklärung, warum gerade ein grüner oder blauer Hintergrund (-> Farben, die in der natürlichen Haut des Menschen so nicht enthalten sind und deshalb nicht mit weggekeyt werden).

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